February 09, 2015

Belka and Strelka.

Belka and Strelka were two Soviet space dogs orbiting for one day around Earth before safely returning home (1960, Sputnik 5).

February 07, 2015

How long does it take to get from Vienna to Bratislava?

* (the real flight time is 20min, without check-in, check-out time)

February 05, 2015

Tech's Offices of the Future.

Tech's offices of the future (source: bloomberg TV).

February 03, 2015

Elevation Sketch - Adolf Loos - 1904.

Adolf Loos, "Allgemeine Verkehrsbank", unrealized, 1904 (photo from the MAK exhibition "Josef Hoffmann, Adolf Loos, and Their Impact")

Berlin 1962 - no illusion.

Berlin 1962 - no illusion.

February 01, 2015

VIENNA - NOW OR NEVER.

Persiflage of the VIENNA - NOW OR NEVER campain. #Vienna
(photo by Initiative Denkmalschutz, Brown Boveri-Werke, Gudrunstraße 187, Friday 30.01.2015)

January 21, 2015

Unhappy Cooling Tower.


Fehlbar.

"Ganzer Platz. Fehlbare werden für Umtriebe behaftet" #Basel

December 01, 2014

Loop de Loop - by NL Architects.

view on site

Containers come in many different sizes and dimensions, yet the sculptural qualities of assemblage are limited to orthogonal compositions. But by one relatively simple operation -bisecting, rotating and reassembling- intriguing new configurations are possible. The containers will be combined together at their end points: any continuous tube can be constructed: Loop ‘d’ Loop.

building parts of Loop-de-Loop
The void of the interior can now be explored. It can accommodate many different programs, it can provide shelter, it can contain a path, a stair, a route. Partly opening up sidewalls is easy; it will offer multiple perspectives over the Sites and the City.
section through containers

Loop-de-Loop could serve as information booth, as exhibition space, as adventure came, as a ‘ride’, as ‘view generator’, as cafe, as site canteen, as theatre, as auditorium, as skybox, as Logo.

After sometime Loop-‘d’-Loop can be taken apart, transported elsewhere and be reassembled in a new way: a continuous process of destruction and renewal. It’s appearance always reminiscent of the building site, blending in in a twisted fashion. (Text: NL Architects)



Loop de Loop from anarchitecture on Vimeo.

Design: NL Architects, Pieter Bannenberg, Walter van Dijk, Kamiel Klaasse
Team: Wim Sjerps, Christoph Wassmann, Annarita Papeschi, Sören Grünert, Beatriz Ruiz de la Torre, Sarah Möller

November 11, 2014

Competitions and the Guggenheim Competition. 18,336,780 € Worth of Work.

An infographic video regarding the massive impact and response Guggenheim Helsinki Design Competition has had. A reflexion regarding the direction architectural competitions are heading nowadays, and the enormous management process involved.
Guggenheim Helsinki // Architectural Competition Data from Taller de Casqueria on Vimeo.

"There is an incredibly amount of wasted effort in the profession. A fair amount is generated through the procedure of competitions. Which is really like a complete drain of intelligence. I don't know any other profession that would tolerate this. On the same time you are important and we invite you thinking, but there is a 80% change* that we threw away your thinking a make sure that it is completely wasted." (Rem Koolhaas, from Urbanized by Gary Hustwit, http://www.youtube.com/watch?v=uqvjicbY1KE)

*surely not in the case of the Guggenheim Helsinki Design Competition

November 07, 2014

Highline Vienna / Wien (Spittelauer Lände).

The path between the Donaukanal and the waste incinerating plant (decorated by Friedensreich Hundertwasser)
The "Skywalk Spittelau", by Bulant & Wailzer

October 21, 2014

Logorama - City of Brands.

This is the academy award winning (2010) animated short "Logorama"  by the French animation collective H5. Branding, architecture and graphic design beautifully scary united.

Logorama from Marc Altshuler - Human Music on Vimeo.

October 02, 2014

August 16, 2014

Ein ehemaliges Konzentrationslager als Theater-Party-Location.

  
Die seit 19 Jahren an unterschiedlichen off-Orten im In- und Ausland dargebrachte Theaterproduktion „Alma“ von Joshua Sobol hatte am 15. August 2014 in der „Serbenhalle“ in Wiener Neustadt, einem ehemaligen Außenlager des KZ Mauthausen, Premiere. Die Veranstalter bezeichnen den „außergewöhnlichen Spielort“ für vorerst 13 Aufführungen im August als „ehemalige Eisenbahnfabrik“[1] und ignorieren, lediglich bezugnehmend auf die Nachkriegsgeschichte der Halle, die Tragweite der historischen Ereignisse um das KZ Wiener Neustadt.
Als eines von über 40 Außenlagern des KZ Mauthausen diente die „Serbenhalle“ in Wiener Neustadt der Rüstungsproduktion für den von den Nationalsozialisten entfesselten Weltkrieg. Die nach einem Massaker der Wehrmacht an über 1.000 Serben in Kraljevo demontierte Fertigteilhalle wurde von KZ-Häftlingen in Wiener Neustadt wieder aufgebaut. Zwischen Juni und November 1943 sowie Juli 1944 und April 1945 waren dort 1.700 KZ-Häftlinge verschiedener Nationalität dem lebensbedrohenden Lagerleben und der menschenverachtenden Behandlung durch die SS ausgesetzt.[2] „Industrie-Schönheit mit Wow-Effekt“ nennt Andrea Schurian „Almas“ Ausfführungsort im Standard vom 4. August 2014. Nach der Bombardierung von Wiener Neustadt im November 1943 überstellte man die KZ-Häftlinge u.a. in das KZ Mittelbau-Dora, die Mauthausen-Außenlager Redl-Zipf und Ebensee, wo die Rüstungsproduktion unterirdisch fortgeführt wurde.
  
„Alma“ in der „Serbenhalle“ ist ein interaktives Theaterstück inklusive Sektempfang, Bahnfahrt in die Halle, Galadinner, Weinbegleitung und Party, subventioniert von Landeshauptmann Erwin Pröll.

Mit dem Zug in ein ehemaliges KZ einfahren?
Dinieren, wo vor 70 Jahren KZ-Häftlinge hungerten?
Feiern, wo einst Menschen ausgebeutet, erniedrigt, ermordet wurden?

 Schwer vorstellbar, dass sich einer der Gäste an diesem Abend tatsächlich vergegenwärtigt, wo er sich befindet. Wie viel weiß das Publikum überhaupt über die Geschichte des Ortes? An der Kranzniederlegung durch das Mauthausenkomitee NÖ beim Denkmal an der Pottendorferstraße am Tag der Premiere hat es vermutlich nicht teilgenommen, die Veranstalter von „Alma“ haben dafür auch nicht geworben, wiewohl sie sich die „geschichtsträchtige“ Aura des Ortes durchaus zunutze machen. Geschmacklos findet Regisseur Paulus Manker sein Unterfangen freilich nicht: „Die KZ-Gefangenen waren hier nicht untergebracht, sondern in einer Baracke, die es nicht mehr gibt.“[4] Er spricht von „politischen Gefangenen, die in der Rüstungsfabrik gearbeitet haben“. Diese Terminologie ist nicht nur falsch sondern grob verharmlosend.
Der Franzose Jean Lavigne etwa wurde bei einer Razzia im März 1943 in den Straßen von Nancy von der Gestapo verhaftet, sein einziges Vergehen war, zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen zu sein. Zusammen mit 120 weiteren Franzosen aus Nancy wurde er in das KZ Mauthausen deportiert, 62 von ihnen kamen in das Außenlager Wiener Neustadt. Am 26. September 1943 erlag er den unmenschlichen Strapazen der Zwangsarbeit in der „Serbenhalle“, er war 20 Jahre alt.

Überlebenden ehemaligen KZ-Häftlingen aus Frankreich, deren Familien und Freunden wurde bei ihren jährlichen Gedenkfahrten bisher der Zutritt in die leerstehende „Serbenhalle“ verwehrt.  Eigentümer Christian Blazek hat sich auch gegen die Errichtung des Denkmals vor der „Serbenhalle“ zu wehren versucht. An einen der Vergangenheit des Ortes und dem Gedenken an die Opfer des KZ-Außenlagers geschuldeten respektvollen Umgang denkt er offensichtlich nicht. Blazek als Eigentümer hätte die Überlassung der Halle an „Alma“ auch an Bedingungen knüpfen können, wie etwa die Abhaltung einer Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Konzentrationslager zu Beginn der Veranstaltungen. Er hätte als Rahmenprogramm Führungen durch das Areal anbieten, eine Gedenktafel an der Fassade der „Serbenhalle“ anbringen können. Nichts dergleichen. Die gegenüber der Presse verlautbarten Formulierungen der „Alma“-Veranstalter sind bar jeder Sensibilität für die Geschichte des Ortes, bar jeder Empathie für die Opfer. Die Medien kauen es unkritisch wieder, ergötzen sich mit den Veranstaltern an den „gigantomanischen“ Ausmaßen der Halle, ihrer „gruseligen“ Geschichte, der Produktion der „berühmten“ V2.

Wie so oft in der österreichischen Vergangenheitsbewältigung wurde auch hier der unabdingbare Schritt einer öffentlichkeitswirksamen Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte der NS-Zeit übersprungen und gleich dazu übergegangen, den Kontext des Ortes zu überschreiben: Aus einem Gedächtnisort wird eine x-beliebige „Location“. Ohne sich der Schicksale gewahr zu sein, die die Gräuel der Nazis an diesem Ort hervorgebracht haben, ist die „Serbenhalle“ nur eine ehemalige Eisenbahnfabrik, groß genug für den Kleingeist vermeintlich Kunstsinniger. 



[2] Hans Marsalek: Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen

July 27, 2014

Shopping Mall Venice.

feat. Lotto, Adidas, Spar, McDonald's, a farmacia, and much more.

July 08, 2014

parkPlatz - Urban Garden.

 
It's paradox: the increasing density of Vienna's city center simultaneously leads to the desolation of its street space. Roof extensions demand more parking ground, consequently, garage doors replace shops and other ground level program and change the street scale environment: Streets just for vehicular traffic.
The projects aims to correct the damage done by house owners. A simple construction-kit enables the community to bridge the parking gateways and create a realm of green in contrast to the asphalt desert: green pergolas which enhance the microclimate of small streets - more green and not just cars.

The project was an entry for the City Hype competition of Departure - Vienna’s agency for the creative industries.

Please vote for the project on parkPlatz.