November 17, 2010

Buch-Präsentation, Erinnerungsort Flakturm Der ehemalige Leitturm im Wiener Arenbergpark.

Der ehemalige Flakleitturm im Arenbergpark, ein architektonisches Zeugnis der Machtrepräsentation des Nationalsozialismus, ist heute ein Erinnerungsort von europäischer Relevanz. Sein nahezu unberührtes Inneres, und hier vor allem die Graffiti von Zwangsarbeitern aus ganz Europa, die diese Bauten errichten mussten, unterscheiden ihn von den übrigen noch bestehenden Flaktürmen in Wien, Hamburg und Berlin.
Das Interdisziplinäre Forschungszentrum Architektur und Geschichte hat diese historisch relevanten Spuren aus der Entstehungs- und Nutzungszeit des Turms entdeckt und aufgearbeitet. In dieser Publikation werden nun die wichtigsten Erkenntnisse vorgestellt. Die Bearbeitung erfolgte in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen mit ihren jeweils spezifischen Methoden und Blickwinkeln. So wurden auch Sachverhalte geklärt, die weder durch schriftliche Dokumente noch durch Zeitzeugen beantwortet werden konnten. Die Dokumente, Artefakte und authentischen Spuren im Inneren des Bauwerks machen eine komplexere Geschichte ablesbar als jene von Luftkrieg und Bombardements, die bislang mit den als reine Kriegsbauten rezipierten Flaktürmen assoziiert wird. Der gute und kaum veränderte Erhaltungszustand des Leitturms Arenbergpark und die historisch bedeutsamen Spuren in seinem Innern unterscheiden das zurzeit leer stehende Bauwerk von anderen noch bestehenden NS-Bauten.

Daher eignet es sich besonders, als begehbares Mahnmal künftigen Generationen einen direkten Zugang zur Zeitgeschichte zu ermöglichen.

Einladung zur Buch Präsentation und Führung:
Montag, 22. November 2010, 18.00 Uhr
Bezirksmuseum Landstraße, Montag, 22. November 2010, 18.00 Uhr, Sechskrügelgasse 11, 1030 Wien

Moderation:
Mag. Stephan Matyus, Interdisziplinäres Forschungszentrum Architektur und Geschichte

Zum Buch:
Dipl. Ing. Ute Bauer, Dr. Franz Pieler, Mag. Thomas Pototschnig, Interdisziplinäres Forschungszentrum Architektur und Geschichte

Zum Gedenkort:
Univ.-Doz. Dr. Heidemarie Uhl, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Erinnerungsort Flakturm
Der ehemalige Leitturm im Wiener Arenbergpark, Ute Bauer (Hrsg.) 
Phoibos Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-85161-033-8, 102 S.; zahlr. Farb- und S/W-Abb., Grafiken und Pläne; 29,7 x 21,2 cm; broschiert, EUR 49,00 - Erhältlich im Buchhandel oder direkt bei www.phoibos.at

Artikel zur Veranstaltung in der Zeitung "Die Presse - Spectrum" vom 26.11.2010: „Fünfzig Weiber und kein Wasser“ - Schriften an der Wand: Einer der beiden Flaktürme im Wiener Arenbergpark, der sogenannte Leitturm, enthält Botschaften aus Kriegstagen. Wie eine Forschergruppe sie entdeckte – und warum sie der Öffentlichkeit vermutlich vorenthalten bleiben.[link]

November 16, 2010

Color. Color History.

image: photo taken at the Vienna Albertina

The development of paint from antiquity to the early modern art: likewise, the industrial revolution was also a "color revolution".

November 12, 2010

Realstadt.

image copyright by Jan Bitter

What city would you desire? The urban environment is always the result of many actors -and their dreams. “Cities” - so the curator of Realstadt - “ are built from wishes, animated by wishes and pulsing with wishes. 300 architectural and planning models and 80 exemplary projects from all over Germany are presented in a former power plant in Berlin Mitte and fused into a temporary city, where Bremen and Aachen, Görlitz and Ulm find themselves next to each other.

image copyright by Jan Bitter

The exhibition proves: no other form of architectural representation is as vivid as the scale model. Almost a “Realstadt.” Visit the exhibition’s website at www.realstadt.de

November 08, 2010

People in Urban Spaces.




"bodies in urban spaces" is a temporarily intervention in diversified urban architectonical environment. The intention of "bodies in urban spaces" is to point out the urban functional structure and to uncover the restricted movement possibilities and behavior as well as rules and limitations.
By placing the bodies in selected spots the interventions provoke a thinking process and produce irritation. Passers by, residents and audience are motivated and prompted to reflect their urban surrounding and there own movement behaviour and habits. "Bodies in urban spaces" invites the residents to walk their own city thus establishing a stronger relationship to their neighbourhood, district and town. The interventions are temporarily without leaving any traces behind, but imprints in the eye-witnesses' memory.

More info at www.ciewdorner.at the makers of "bodies in urban spaces".